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Checkliste Praktikumszeugnis

Checkliste Praktikumszeugnis

Ist Dein Praktikumszeugnis gut? Hier herausfinden!

(Bild: Fotolia.de/© mapoli-photo)

Der Autor möchte dem Leser mit dieser Checkliste eine Hilfestellung geben, worauf bei einem Praktikumszeugnis genau geachtet werden muss. Was wichtig ist, wie es formuliert sein sollte und was in einem Zeugnis nicht stehen soll oder darf.


Im Prinzip ist ein Praktikumszeugnis genauso aufgebaut wie ein Arbeitszeugnis. Nach der Überschrift und einer Einleitung, die das Datum des Praktikumbeginns enthält, müssen genaue Angaben über den beruflichen Werdegang des Praktikanten mit den jeweiligen Einsatzgebieten und zugehörigen Zeiträumen stehen. Auch die Tätigkeit die zuletzt ausgeübt wurde darf nicht fehlen.


Zusätzlich werden in dem Zeugnis erbrachte Leistungen und das Verhalten desjenigen objektiv beurteilt. Hierbei wird ein genaues Augenmerk darauf gelegt wie motiviert der Praktikant bei der Arbeit und wie hoch seine Belastbarkeit ist. Auch wie gut er die gezeigten Aufgaben beherrscht, wie selbst- und eigenständig Dinge erledigt werden. Wie verhält er sich gegenüber anderen Mitarbeitern und Kunden. Ist er vertrauenswürdig und diskret. All diese Dinge spielen eine große Rolle. Diese Beurteilungen müssen aber absolut sachlich gehalten sein und dürfen keinerlei Wertung enthalten. Beendet wird das Zeugnis neben Datum und Unterschrift des Chefs oder dessen Stellvertreter, meistens durch ein paar freundliche Abschlussworte, Danksagung und Zukunftswünsche.


Der Autor der Checkliste weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass Praktikumszeugnisse keinerlei negative oder wertende Aussagen beinhalten dürfen. Gleichzeitig warnt und informiert er darüber, dass die Arbeitgeber, um dieses Verbot zu umgehen, sogenannte „Geheimcodes“ entwickelt haben. Durch verschlüsselte Formulierungen im Zeugnistext werden Bewertungen an andere Arbeitgeber übermittelt. Mit Hilfe von Wörtern wie “stets“, „immer“, „in jeder Hinsicht“, „vollsten“, „vollen“ oder auch nur „zu unserer Zufriedenheit“, „im Großen und Ganzen“ und „bemüht“ sind Formulierungen bei denen sofort die Alarmglocken klingeln sollten. Auf diese Art werden Noten von eins bis sechs vergeben. Auch wenn Angaben, die eigentlich wichtig sind, wie zum Beispiel Motivation oder Selbstständigkeit, gar nicht aufgeführt sind, kann das ein Hinweis für einen „Geheimcode“ sein und etwas darüber aussagen, wie unmotiviert und unselbstständig der Praktikant ist. Um sich über dieses Thema noch ausführlicher zu informieren, aufgrund von einer Vielzahl weiterer solcher versteckter Codes, verweist der Autor auf eine andere Seite die dieses Thema nochmal besonders aufgreift und auf der eine komplette Auflistung von bekannten Geheimcodes zur Verfügung steht.

Weiterhin rät er dazu darauf zu achten, dass das Zeugnis auf Firmenpapier mit entsprechendem Logo gedruckt ist, keine Rechtschreibfehler oder falsche Angaben vorhanden sind oder Daten ganz fehlen.
Persönliche Dinge wie sexuelle Orientierung, Partei- oder Religionszugehörigkeit haben in einem Zeugnis absolut nichts zu suchen, genauso wenig wie Krankheitszeiten. Wem gekündigt wird, der braucht nicht damit zu rechnen, dass der Grund erwähnt ist. Der Chef darf diese Dinge nur mit Zustimmung erwähnen. Wer diese grundlegenden Hinweise und Tipps beachtet, sollte keine bösen Überraschungen mit seinem Praktikumszeugnis erleben.

In der Checkliste Praktikumszeugnis von studieren-im-netz.org zeigt alles Wichtige auf.

 

Auszüge aus "Checkliste Praktikumszeugnis":

  • allgemeine Daten zur Person

  • Einsatzgebiet

  • Leistungsbereitschaft

  • Leistungsfähigkeit

  • Arbeitsweise

  • Arbeitsqualität

  • ....

Aktualisiert: 12.06.2015 Zum Anbieter

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