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Checkliste zur Mitarbeiterführung

Checkliste zur Mitarbeiterführung

Mitarbeiterführung

(Bildquelle: Pressmaster / shutterstock.com)

Das höchste Gut eines Chefs ist die Wertschätzung, die er seinen Mitarbeiter entgegenbringt. Wer als Leiter eines Unternehmens davon nicht Gebrauch macht, hat es schwer. Denn wenn die Mitarbeiter der Führungskraft nicht vertrauen, ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit nicht möglich. Die Folge: Frust und Unzufriedenheit steigen unter den Angestellten, die Produktivität lässt nach und das Betriebsklima verschlechtert sich. Gute Chefs können das verhindern, indem sie ihre Mitarbeiter richtig führen. Wie das geht, verrät die Checkliste zur Mitarbeiterführung.

1. Mit Mitarbeitern höflich umgehen

Wer seine Mitarbeiter leiten will, sollte einen höflichen Umgang mit ihnen an den Tag legen. Schon ein ehrliches „Guten Morgen, wie geht es Ihnen?“ reicht aus, um seine Wertschätzung zu zeigen. Gleichzeitig erfährt der Chef, wie es um den Mitarbeiter steht, ob er Probleme bei einer Sache hat oder Unterstützung benötigt. Als Führungskraft sollte man sich natürlich nicht verstellen. Echtes Interesse, ohne kontrollierendes Eingreifen ist hier gefragt.

2. Mitarbeiter in Entscheidungen miteinbeziehen

Mitarbeiter wollen, dass ihnen Vertrauen entgegengebracht wird, schließlich setzen sie sich für die Belange der Firma ein. Wer sie als Chef in Entscheidungen miteinbezieht, zeigt für ihre Arbeit Anerkennung. Sollte ein Mitarbeiter einmal eine Entscheidung treffen, die nicht optimal ist, ist es als Führungskraft notwendig, bessere Alternativen aufzuzeigen und zu kommunizieren, was sich in Zukunft besser machen lässt.

3. Mitarbeiter schulen und deren Entwicklung fördern

Jeder Chef sollte die persönliche Entwicklung seiner Mitarbeiter fördern. Wenn er sich nicht für seine Angestellten interessiert und ihnen keine Entwicklungsziele in Aussicht stellt, ist Unzufriedenheit die Folge. Im schlimmsten Fall suchen sich die Mitarbeiter einen anderen Job. Gezielte Förderung schafft Motivation. Eine fachbezogene Möglichkeit sind Mitarbeiterschulungen mit ESO Firmenservice NRW, die Fachkompetenzen der Angestellten ausbauen und erweitern. Die Schulungen können inhouse oder extern stattfinden. Wichtig ist nur, dass die Mitarbeiter jederzeit die Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln und zu entfalten.

4. Mitarbeiter fordern

Chefs müssen sich im Klaren sein, dass ihre Angestellten Arbeitszeit gegen Lohn tauschen. Wer als Mitarbeiter unterfordert ist, widmet sich während der Arbeit eher den sozialen Medien, als dem Schreibtisch. Führungskräfte sollten deshalb Leistungen einfordern und den Mitarbeitern das Gefühl geben, dass sie etwas Produktives tun. Nur den Druck sollten sie nicht an die Angestellten weitergeben. Hier lohnt es sich, miteinander Lösungen auszuarbeiten und die Mitarbeiter darin zu unterstützen, ressourcenschonend mit den Herausforderungen umzugehen.

5. Mitarbeiter informieren

Leider ist falsche oder fehlende Kommunikation eines der größten Probleme in einem Unternehmen. Oft redet man zu wenig miteinander. Führungskräfte entschuldigen das durch mangelnde Zeit. In der Realität fehlt es jedoch an einem Informationsfluss und einer guten Informationspolitik. Mitarbeiter sind häufig nicht einmal darüber informiert, was direkt ihren Arbeitsplatz betrifft. Je offener Chefs kommunizieren und je mehr sie mit ihren Angestellten interagieren, desto weniger fühlen sich diese als Weisungsgebundene.

6. Mitarbeiter angemessen bezahlen

Finanzielle Anreize funktionieren als Motivator. Die Mitarbeiter sollten das Gefühl haben, fair und ihren Leistungen entsprechend entlohnt zu werden. Auch sollte es keine zu großen Lohnunterschiede zwischen Personen geben, die einer gleichen Tätigkeit nachgehen. Männer und Frauen sollten in Finanzangelegenheiten gleichstellt sein. Denn wer als Chef fordert, dass seine Mitarbeiter ökonomisch agieren und denken sollen, muss dafür die Voraussetzung schaffen. Das funktioniert gut, wenn Angestellte finanziell an der Firma beteiligt sind und sich das in ihrem Lohn widerspiegelt.

7. Mitarbeitern ein Vorbild sein

So einfach das klingt, so schwer fällt es vielen Führungskräften, ein Vorbild zu sein. Stattdessen arbeiten sie mit Tricks und verstecken sich hinter einer Fassade und manipulativer Sozialromantik. Doch damit gibt sich kein Mitarbeiter langfristig zufrieden. Das Gegenteil tritt ein. Durchschaut ein Angestellter die Absicht des Chefs, verliert dieser seine Glaubwürdigkeit. Der Frust wird daraufhin groß. Führungskräfte dürfen deshalb nicht vergessen, dass ihr Auftreten und ihr Handeln einen Vorbildcharakter haben und von den Angestellten nicht unbeobachtet bleiben.

Wer als Chef einfühlsam handelt, seine Mitarbeiter ernst nimmt, transparent kommuniziert und Verständnis für sie zeigt, wer mit ihnen kooperiert und sie fördert, wer die betrieblichen Belange nicht alleine entscheidet und die Fähigkeit besitzt, den Gemeinsinn der Angestellten zu wecken, der ist als Führungskraft auf einem guten Weg und kann Stress- und Krisensituationen überstehen.

Aktualisiert: 03.08.2016 In Bearbeitung ...

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