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Sind Wertsachen mit der Hausratversicherung ausreichend abgesichert?

Welche Rolle spielen der Tresor und seine Sicherheitsklasse in der Hausratversicherung?

 Bei dem Kauf einses Tresors auf wichtige Aspekte achten


Eine Hausratversicherung gehört zu den wichtigsten Versichrungen, denn Einbrüche und Diebstähle sind leider keine Seltenheit.
Auf http://de.statista.com/statistik/daten/studie/235669/umfrage/wohnungseinbrueche-in-deutschland-nach-bundeslaendern/ können Sie die Anzahl der Wohnungseinbruchdiebstähle in Deutschland in den Jahren 2013 und 2014 nach Bundesländern nachlesen. Doch bedauerlicherweise wird oftmals nur ein Teil der abhandengekommenen Summe von der Versicherung zurückerstattet. Viele Menschen wissen nämlich nicht, dass im Fall eines Diebstahls, ein Anspruch auf Ersatz von wertvollen Besitztümern und / oder Bargeld nur dann besteht, wenn diese entsprechend gesichert waren. Die Versicherungen fordern eine Aufbewahrung in Tresoren mit einem angemessenen Einbruchschutz, um sie bei Beschädigung oder Entwendung zu ersetzen.

Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) der Hausratversicherung

Neben den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) haben Versicherungen nämlich auch die sogenannten Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB). In ihnen ist in der Regel die Sicherheitsklasse vermerkt, die ein Tresor haben muss, damit der Betrag, der in ihm gelagerten Wertsachen, möglichst vollständig ersetzt werden kann. Die Tatbestände wie Diebstahl und Raub spielen hierbei keine direkte Rolle. Wenn die Sicherheitsklasse des Tresors nicht den Ansprüchen der AVB entspricht, werden im Fall eines Einbruchs zum Beispiel nur 10 % des Wertes von der Versicherung ersetzt.

Zertifikate, Sicherheitsgrade und die Montage von Tresoren


Es gibt Tresore mit unterschiedlichen Sicherheitsstandards, die durch Zertifikate wie ECB-S und VdS ausgedrückt werden und auch Modelle, die kein entsprechendes Zertifikat vorweisen können, da sie keiner Prüfung unterlagen und die dementsprechend auch nicht von Versicherungen anerkannt werden. Neben dem Zertifikat ist aber auch der Sicherheitsgrad des Tresors wichtig. Je höher dieser Grad ist, desto größer ist auch die Wertsumme, die in dem Tresor versichert werden kann. In einem Tresor mit einem VdS-Grad 0/N können zum Beispiel gewerblich bis zu 10.000€ und privat bis zu 40.000€ versichert werden und in einem Tresor mit einem VdS-Grad IV beträgt die maximale Summe gewerblich 150.000€ und privat 400.000€. Zudem spielt auch die korrekte Aufstellung des Tresors eine wichtige Rolle für die Hausratversicherung. Ab einem Gewicht von 1000 kg muss der Tresor wie vorgeschrieben verankert sein, damit die Versicherung der darin aufbewahrten Gegenstände wirksam ist. Je nach Modell gibt es unterschiedliche Vorschriften und Möglichkeiten der Verankerung.

Wenn Sie für den Einbruchsfall möglichst vollständig gesichert sein möchten, sollten Sie sich also lieber einen Tresor mit einem VdS- oder einem ECB-S-Zertifikat und einer entsprechenden Sicherheitsklasse zuzulegen und diesen je nach Gewicht und Modell richtig montieren. Schauen Sie für die expliziten Bestimmungen einfach in den AVB Ihrer Hausratversicherung nach. Genauere Informationen zu den Tresoren sowie zu den Bedingungen in Hausratversicherungen können Sie bei Zirotec-Tresore.de nachlesen. Dort finden Sie alle wichtigen Hinweise, um Ihre Wertsachen versicherungswirksam schützen zu können und auch Angaben zu den verschiedenen Tresorarten, Schlösser sowie Beschreibungen der einzelnen Tresormarken und vieles mehr.


 

vom 23.02.2016

Kommentare zu "Sind Wertsachen mit der Hausratversicherung ausreichend abgesichert?":

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