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Tipps: Den Kurantrag richtig stellen

Tipps: Den Kurantrag richtig stellen

Den Kurantrag richtig stellen

Eine Kur dient der Rehabilitation in verschiedenen Bereichen. Sämtliche Therapieverfahren, ob stationär oder ambulant, zählen zu einer Kur und müssen korrekt beantragt werden. Je nach Schweregrad der Erkrankung empfiehlt der Arzt die medizinische Behandlung und Unterstützung durch ein abgestimmtes Therapieprogramm. Nur zum richtigen Zeitpunkt begonnen, zeigt die Therapie auch die gewünschte Wirkung. Fehlt nur noch die Zustimmung der Krankenkasse? Es gibt noch deutlich mehr Punkte, die bei einem Kur-Antrag berücksichtigt werden müssen:

- Empfehlung und Anordnung des Arztes
- Kostenübernahme
- Antrag bei der Krankenkasse
- Prüfung durch das zuständige Amt
- Verhalten bei Ablehnung

Punkt 1: Die ärztliche Empfehlung

Der behandelnde Arzt muss zunächst die Dringlichkeit und Notwendigkeit der Kur attestieren. Er ist mit dem Krankheitsverlauf vertraut und kennt die verschiedenen Symptome seines Patienten. Auf dieser Grundlage empfiehlt er dann eine passende Kur. Einen Überblick über Heilbäder und Kurorte in verschiedenen Bundesländern finden Sie z. B. auf den Ratgeberseiten von kurorte-und-heilbaeder.de. Es muss entschieden werden, ob es sich um eine stationäre oder ambulante Maßnahme handelt. In den meisten Fällen ist die Kur für eine Dauer von drei Wochen ausgelegt. Eine ambulante Fortsetzung muss wiederum durch den Arzt bewilligt werden.

Punkt 2: Was kostet eine Kur?

Patienten mit einer gesetzlichen Sozialversicherung haben das Recht auf eine solche Kur. In mehrjährigen Abständen dürfen sie dieses Angebot in Anspruch nehmen und erhalten weiterhin die komplette Lohnzahlung. Urlaub muss für diese Zeit keiner eingereicht werden. Die Kosten für sämtliche medizinischen Leistungen in den einzelnen Einrichtungen übernimmt die Krankenkasse. Je nach Art der Kur müssen Patienten einen geringen Selbstbeteiligungsanteil tragen. Außerdem ist eine Zuzahlung von 10 Euro täglich vorgesehen. Alle anderen Leistungen der Kur sind zuzahlungsfrei. Auch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung während des Aufenthalts werden von der Krankenkasse unterstützt. Wichtig ist jedoch, sich als Patient vorher über die Reha-Zuzahlungssätze der eigenen Krankenkasse zu erkundigen.

Punkt 3: Ansprechpartner Krankenkasse

Die Krankenkasse informiert über alle geltende Regelungen und Zuzahlungsinformationen zur Kur. Sie ist der nächste Ansprechpartner, was die benötigten Formulare betrifft. Die Mitarbeiter sind bestens geschult und können auftretende Fragen zum Ausfüllen des Antrags entsprechend schnell beantworten. Der schriftliche Antrag bei der Krankenkasse ist der erste Weg in die Kur. Bei einer Mutter-Kind-Kur sollte vorher noch ein kostenloses Beratungsgespräch in Anspruch genommen werden, da es einige Unterschiede gibt. Hier bieten sich mehrere Beratungsstellen in Deutschland an, die sich auf die Antragstellung spezialisiert haben. Tarifcheck24 zeigt in diesem Beitrag, wie Sie die Mutter-Kind-Kur richtig beantragen.


Punkt 4: Genehmigung durch das Amt

Nach dem Antrag über die Krankenkasse folgt eine amtliche Begutachtung hinsichtlich der Notwendigkeit dieser Kurmaßnahme. Eine neutrale ärztliche Einrichtung prüft die Krankheitsgeschichte des Patienten und gibt ihre Bestätigung. Je nach Anordnung kann eine weitere Untersuchung stattfinden. Wird die Patientenakte ohne eine solche Untersuchung abgelehnt, so kann Widerspruch eingelegt und eine persönliche Begutachtung beantragt werden.


Punkt 5: Ablehnung oder Bewilligung

Lehnt die Krankenkasse den Antrag ab, so bietet sich der Widerspruch innerhalb von vier Wochen. Hierfür muss die Position begründet werden und auch der behandelnde Arzt kann noch einmal Stellung nehmen. Er verdeutlicht die Dringlichkeit und ein entsprechender Ausschuss berät über dessen Begründung. Bei einer erneuten Ablehnung hilft nur die Klage beim Sozialgericht.

Nach Bewilligung ist die Kur oder Reha meist auf 3 Wochen ausgelegt. Ab diesem Zeitpunkt bleiben noch vier Monate, um die Kur wahrzunehmen. Andernfalls verfällt der Anspruch. Eine Checkliste für den Kurantritt, kann Ihnen hier weiterhelfen.

vom 04.05.2015

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