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Was ist eine Kur?

Kuren für die Gesundheit

Hilfreiche Tipps für die Kur

Hohe Arbeitsbelastungen, Stress und phsychischer Druck führen bei vielen Menschen zu gesundheitlichen Beschwerden. Diese können verschiedenster Art sein. Unter Muskel- und Gelenkschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und anderen Erkrankungen leidet in Deutschland eine steigende Anzahl von Arbeitnehmern. Kinder und Rentner erkranken nicht weniger häufig. Dabei treten bei Minderjährigen beispielsweise besonders oft Neurodermitis und bronchiale Erkrankungen auf. Eine normale Behandlung mit Medikamenten reicht bei diesen Krankheiten meist nicht aus.

Was ist eine Kur und was für Arten gibt es

Der Begriff Kur kommt von dem lateinischen Wort Cura und bedeutet übersetzt Fürsorge oder Pflege. Mit Maßnahmen zur gesundheitlichen Vorsorge oder Rehabilitation soll die Gesundheit erhalten oder wiederhergestellt werden. Dabei begibt man sich in die erfahrenen Hände speziell ausgebildeter Pflegekräfte und erhält Anwendungen, die genau auf das individuelle Krankheitsbild abgestimmt sind.

Es gibt unterschiedliche Kurformen. Grob unterteilen lassen sie sich in

- Stationäre Vorsorgekuren
- Ambulante Vorsorgekuren
- Kompaktkuren
- Ambulante Rehabilitationskuren
- Stationäre Rehabilitationskuren
- Anschlussheilbehandlungen.

Die stationären Vorsorgekuren erfolgen in Kureinrichtungen, in denen für Unterkunft und Versorgung gesorgt ist. Das Pflegepersonal kümmert sich rund um die Uhr um die Patienten. Damit ist diese Kurform gerade für Menschen, die Hilfe benötigen, genau richtig. Ambulante Vorsorgekuren erfolgen ohne Unterkunft und Versorgung. Diese Kurform wird auch offene Badekur genannt. Der Patient sorgt selbst für seine Unterbringung. Die Behandlungen werden gemeinsam mit dem Kurarzt ausgesucht und anschließend individuell wahrgenommen. Für Kompaktkuren stehen von den Krankenkassen anerkannte Kurorte und Heilbäder zur Auswahl bereit. Die Behandlungen erfolgen in einer zeitlich gestrafften Form und werden mit zusätzlichen Trainingsprogrammen oder einer Ernährungsberatung verbunden. Mit einer ambulanten Rehabilitationskur werden Menschen auf ihrem Weg der Besserung optimal unterstützt und begleitet. Auch bei dieser Kurform organisieren sich die Patienten ihre Unterkunft selbst. Im Gegensatz dazu wohnen und leben die Kurenden bei der stationären Rehabilitationskur in typischen Kureinrichtungen. Eine Anschlussheilbehandlung erfolgt direkt nach einem Krankenhausaufenthalt.

Kuren für die ganze Familie

Eine Sonderform stellt die Mutter/Vater-Kind-Kur dar. Bei dieser begleiten ein oder beide Elternteile das Kind zur Kur. Während der Kurzeit wohnt die Familie zusammen. Die Behandlungen erfolgen jedoch individuell. Das Zusammensein wirkt sich auf die Genesung der Kinder besonders positiv aus.

Die Heilverfahren

Die Vielfalt an Heilmöglichkeiten ist groß. Den Kurenden stehen ganz verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Entsprechend dem individuellen Krankheitsbild können dies

- Physikalische Therapien
- Kneipp-Kuren
- Sole-Badekuren
- Thalasso- oder Klima-Therapien
- Moor- oder Heilstollentherapien
- Heilverfahren auf Basis der vier Elemente

sein.

Wer die Kosten für eine Kur übernimmt

Bei den Kosten gibt es eine Unterteilung in Kuren auf Rezept oder ohne Antrag. Die Kuren auf Rezept stellt der Arzt des Vertrauens aus. Meist erfolgen die ärztlichen Verschreibungen auf Basis der persönlichen Krankheitsgeschichte. Der Hausarzt kann am besten einschätzen, welche Kur sinnvoll ist und den besten Nutzen bringt. Bei Kuren ohne Antrag suchen sich die Patienten ihre Kureinrichtung selbst aus. Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung werden privat getragen. Je Rezept gibt es jedoch einen Zuschuss der Krankenkasse.

Kur versus Wellness

Im Unterschied zur Kur ist der Wellnessurlaub eine Form des Urlaubs, der ganz aus Eigenmitteln bezahlt wird. Auch beim Wellness ist es das Ziel, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Die Angebote sind ebenfalls vielfältig.
vom 12.09.2014

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