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Gefahren im Internet werden häufig unterschätzt

Gefahren im Internet werden häufig unterschätzt

Sicher surfen

Trojaner, Viren, Daten-Phishing - davon gehört hat man dank Datenskandalen, NSA-Spionage und Hacker-Angriffen schon oft, dennoch ergab eine aktuelle Studie, dass rund 28 Prozent der Internetuser noch immer surfen, ohne dabei einen Virenscanner zu benutzen. Auch wenn rund 10 Prozent glauben, sich durch falsche Angaben im Netz schützen zu können, drohen ernsthafte Gefahren.

Gefährlicher Leichtsinn

Wie die repräsentative Studie "Daten & Schutz 2013" mit rund 1500 Internetusern ergab, misstraut ein Großteil der Internetnutzer der Technik und fürchtet den Missbrauch der eigenen Daten. Dennoch tun die meisten zu wenig, um sich aktiv zu schützen. Zwar schützen sich etwa 70 Prozent mit einem Virenscanner, doch dieser muss regelmäßig aktualisiert werden, um die ständig neuen Viren und Trojaner auch zuverlässig erkennen zu können. Vor allem Personen, die eher unregelmäßig im Web surfen, nehmen die Gefahren auf die leichte Schulter, von ihnen stöbert rund die Hälfte ohne Schutzmaßnahmen. Dabei ist man, ohne entsprechende Software, nur dann sicher, wenn man einen Computer ganz ohne Internetzugang verwendet.

Welche Bedrohungen lauern im Internet?

Ohne ausreichenden Schutz können Hacker schon über eine virenverseuchte Website Malware auf einen fremden Computer bringen, beispielsweise erpresserische Programme wie den "BKA-Trojaner", der von vielen im ersten Moment nicht einmal als solcher erkannt wird. Derartige Schadsoftware kann zudem auch per Mail auf dem eigenen PC landen.
Eine weitere Sicherheitslücke sind zu einfache Passwörter, vor allem, wenn für alle Accounts das gleiche genutzt wird. Ist dieses Passwort geknackt, können sich Cyberkriminelle an verschiedensten Profilen ungehindert zu schaffen machen. Besonders heikel wird es, wenn der Betroffene beispielsweise einen Online-Banking-Account hat.

Wie kann man sich schützen?


Zunächst einmal ist ein aktueller Virenscanner unverzichtbar. Zusätzlichen Schutz bietet eine sogenannte Firewall, welche bei den meisten Betriebssystemen standardmäßig vorhanden ist und nur angepasst bzw. aktiviert werden muss. Auch wenn die meiten Webmail-Anbieter über installierte Spam-Filter verfügen, sollten Mails von unbekannten Absendern bestenfalls nicht geöffnet werden.
Darüber hinaus kann man sich mit sogenannter Verschlüsselungs-Software schützen, welche die Daten durch anonymes Surfen schützen kann. Verschlüsselungsprogramme helfen, E-Mails gegen ungewollte Spionageaktivitäten zu schützen.

Wenig bis gar keinen Schutz vor staatlicher Überwachung oder Hackerangriffen bieten hingegen Fantasienamen und gefälschte Angaben in sozialen Netzwerken - Sie schützen allenfalls vor der Neugierde entfernter Bekannter.

Die wichtigsten Regeln für jeden Computer mit Internetzugang lauten:

- Installieren Sie einen Virenscanner, halten Sie ihn mit Updates aktuell.
- Stellen Sie sicher, dass ihr Computer über eine aktive Firewall verfügt.

vom 03.07.2014

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